TARIFRUNDE STAHLINDUSTRIE OST

5 Prozent mehr Entgelt - Weiterführung der Tarifverträge zur Altersteilzeit und Beschäftigungssicherung inklusive unbefristeter Übernahme der Auszubildenden

  • 26.05.2014
  • News, Tarif

Die Entgelte und Ausbildungsvergütungen für die Beschäftigten der Ostdeutschen Stahlindustrie sollen für 12 Monate um fünf Prozent steigen, so die Forderungsempfehlung der IG Metall-Tarifkommission. In Sachsen-Anhalt profitieren von der Tarifrunde rund 770 Beschäftigte am Stahlstandort Ilsenburg.

Foto: IG Metall

Zudem will die IG Metall in beiden Tarifgebieten den Tarifvertrag zur Altersteilzeit fortführen. Hier geht es vor allem darum, den demografischen Wandel in der Stahlindustrie weiterhin zu gestalten. Der Tarifvertrag soll an die neue Gesetzeslage (Rente mit 63) angepasst werden. Auch der Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung soll fortgeschrieben werden, unter anderen um die unbefristete Übernahme von Auszubildenden über 2016 hinaus abzusichern.

 

Bereits am 21. Mai hatte die Tarifkommission für die nordwestdeutsche Stahlindustrie ihre Forderungsempfehlung beschlossen. Auch im Nordwesten fordert die IG Metall fünf Prozent mehr Geld für 12 Monate. Davon profitieren in Niedersachsen die Beschäftigten in den Stahlwerken in Salzgitter, Peine und Georgsmarienhütte.

 

Insgesamt sind von der Stahl-Tarifrunde im IG Metall-Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt rund 14.000 Beschäftigte betroffen.

 

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