Stahlindustrie Niedersachsen

2. Stahlgipfel in Hannover – Landesregierung, IG Metall und Unternehmen einig: Bundesregierung und EU Kommission zum Handeln aufgefordert – Stahlindustrie muss vor unfairem Wettbewerb geschützt werden

  • 28.06.2017
  • News

Zum zweiten Niedersächsischen Stahldialog trafen sich auf Einladung von Wirtschaftsminister Olaf Lies am Dienstag in Hannover Vertreter der Landesregierung, der IG Metall sowie Betriebsräte und Vorstände aus der niedersächsischen Stahlindustrie. Gegenstand der Diskussion waren aktuelle handelspolitische Spannungen insbesondere mit den USA sowie umwelt- und energiepolitische Regulierungen. Dabei bestand Einigkeit, dass die Stahlindustrie als Vorlieferant zentraler Branchen der Metall- und Elektroindustrie strategische Bedeutung für den Erhalt der industriellen Wertschöpfung in Deutschland und Europa hat.

Stahldialog-Runde, Foto: Lotta Cordes, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Soziales

Alle Teilnehmer waren sich einig, dass es trotz erster Erfolge nach dem ersten Stahldialog jetzt darauf ankomme, dass sich die Politik eindeutig positioniere. Dies betreffe sowohl die handelspolitischen Drohungen der USA wie die weitere Gesetzgebung zum Emissionshandel. Ausdrücklich gelobt wurde das Europäische Parlament. Dessen Entschließung zur Zuteilung der Zertifikate beim Emissionshandel müsse Richtschnur für die Position von Bundesregierung und EU-Kommission sein.

 

Siehe hierzu:

 

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