Auch heute fanden an vielen Orten Niedersachsens wieder große Warnstreiks statt. Bis Mittag haben insgesamt rund 8.000 Beschäftigte aus 29 Betrieben im IG Metall-Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt an den Aktionen teilgenommen.
Hannover – In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben am heutigen Dienstag rund 8.000 Beschäftigte aus 60 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie an Warnstreiks teilgenommen. So beteiligten sich beispielsweise die Beschäftigten von Bosch, Lenze, Alcoa, KSM und Wabco, sowie Metallerinnen und Metaller von Siemens, Volkswagen Osnabrück, KME Germany, dem Lüneburger Eisenwerk, von Hay Speed Umformtechnik und Komatsu Hanomag an Warnstreiks.
In Osnabrück beteiligten sich an der Warnstreikkundgebung mit dem DGB-Vorsitzenden Michael Sommer 2.000 Beschäftigte aus 17 Betrieben.
Heute haben bis zum frühen Nachmittag mehr als 3.000 Beschäftigte aus 18 Betrieben an Warnstreiks teilgenommen.
Hannover – Das Verhalten der Arbeitgeber in der 4. Verhandlungsrunde bezeichnete Hartmut Meine, Bezirksleiter und IG Metall-Verhandlungsführer, als empörend. „Anstatt konstruktiv zu verhandeln, haben die Arbeitgeber nichts substanziell Neues gesagt und verweigern einen weiteren Verhandlungstermin. Ein ungeheuerlicher Vorgang, der die Metallerinnen und Metaller zur Ausweitung der Warnstreiks zwingt. Die Uhr tickt,“ betonte Meine. „In der Woche vor Pfingsten muss es zu einem Ergebnis kommen, sonst drohen Urabstimmung und Streik.“
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