Tariffragen - die IG Metall ist für Sie da!
Wo bekomme ich Tarifverträge im Wortlaut?
Detaillierte Tarifauskünfte erhalten IG Metall-Mitglieder bei ihrer örtlichen IG Metall. Mitglieder anderer DGB-Gewerkschaften wenden sich bitte an die Geschäftsstelle ihrer Gewerkschaft vor Ort.
Wo erhalte ich weitere Tarif- und Rechtsauskünfte?
Die IG Metall ist bundesweit über 170 mal vor Ort vertreten. Unsere Mitglieder werden kostenlos beraten und erhalten gegebenenfalls kostenlosen Rechtsschutz.
Aktuelle Tarifmeldungen
TARIFRUNDE METALL- UND ELEKTROINDUSTRIE
IG Metall-Tarifkommission beschließt vorgezogene Tarifverhandlungen zu qualitativen Themen
Hannover – Die IG Metall-Tarifkommission hat den Fahrplan der anstehenden Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen am heutigen Donnerstag beschlossen:
Nach mehreren Sondierungsgesprächen mit NiedersachsenMetall wird die IG Metall bereits im Januar 2012 in konkrete Verhandlungen über die qualitativen Themen der Tarifrunde einsteigen. Die erste Tarifverhandlung über die qualitativen Themen findet am 13. Januar 2012 in Hannover statt. Darin wird es um die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten, tarifliche Regelungen zur Einstiegsqualifizierung für benachteiligte Jugendliche und tarifliche Regelungen zur Leiharbeit gehen. Zudem will die IG Metall mit den Arbeitgebern auch über einen Tarifvertrag für Studierende im Praxisverbund sprechen. Über die Höhe des Entgeltes wird erst im März verhandelt werden.
BEFRAGUNG DER IG METALL IN SACHSEN-ANHALT
Arbeitgeber beklagen Fachkräftemangel – Übernehmen 66 Prozent der Ausgebildeten aber nur befristet
Magdeburg – Eine Befragung der IG Metall zur Ausbildungs- und Übernahmesituation in den 30 wichtigsten Ausbildungsbetrieben der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt bestätigt die prekäre Lage der jungen Generation: Von rund 130 Jugendlichen, die in Sachsen-Anhalt 2011 ihre Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie abschließen, erhalten trotz Fachkräftemangels 66 Prozent lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag oder werden gar nicht übernommen. Nur 33 Prozent der Ausgebildeten werden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Das Ergebnis der Befragung in den 30 wichtigsten Ausbildungsbetrieben belegt den dringenden Handlungsbedarf in Sachsen-Anhalt, der von den Arbeitgebern immer noch geleugnet wird.
BEFRAGUNG DER IG METALL IN NIEDERSACHSEN
Trotz Fachkräftemangel: 75 Prozent der Ausgebildeten werden nur befristet übernommen
Hannover – Eine flächendeckende Befragung der IG Metall zur Ausbildungs- und Übernahmesituation in den 96 niedersächsischen Ausbildungsbetrieben der Metall- und Elektroindustrie bestätigt die prekäre Lage der jungen Generation: Von rund 800 Jugendlichen, die in Niedersachsen 2011 ihre Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie abschließen, erhalten trotz Fachkräftemangels 75 Prozent lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag oder werden gar nicht übernommen. Nur 25 Prozent der Ausgebildeten werden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Das Ergebnis der flächendeckenden Befragung belegt dringenden Handlungsbedarf, der von den Arbeitgebern geleugnet wird.
RUND 1.000 JUGENDLICHE GEHEN FÜR DIE UNBEFRISTETE ÜBERNAHME AUF DIE STRASSE
Hartmut Meine: “Es muss Schluss sein mit Befristungen.“
Salzgitter – Rund 1.000 Jugendliche sind am heutigen Dienstag für die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung in Salzgitter auf die Straße gegangen. Auszubildende der Firmen Alstom, Bosch, Funkwerk, MAN, Meyer, SMAG, Voith, VPS Salzgitter, Stoll sowie der Salzgitter Service und Technik forderten verlässliche Ausbildungs- und Berufsperspektiven und ein Ende der prekären Arbeitsverhältnisse. Dabei wurden sie von Auszubildenden von Volkswagen unterstützt.
VW-GESETZ
Hartmut Meine fordert Schulterschluss aller Beteiligten gegen neoliberalen Vorstoß der EU-Kommission
Hannover – Die Entscheidung der EU-Kommission, beim Europäischen Gerichtshof erneut Klage gegen das VW-Gesetz einreichen zu wollen, ist für die IG Metall nicht nachvollziehbar. „Der EU-Binnenmarktkommissar Barnier ist ein neoliberaler Brandstifter. Er will offensichtlich das Erfolgsmodell der erweiterten Mitbestimmung bei Volkswagen aus rein ideologischen Gründen beseitigen und von den eigentlichen Problemen in der EU ablenken“, sagte Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt sowie Aufsichtsratmitglied der Volkswagen AG, am heutigen Donnerstag.







