TARIFRUNDE METALL- UND ELEKTROINDUSTRIE NIEDERSACHSEN
Niedersachsen: IG Metall-Tarifkommission empfiehlt Entgeltforderung um die 6,5 Prozent
Hannover – Die IG Metall-Tarifkommission für die Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen empfiehlt, mit einer Forderung um die 6,5 Prozent mehr Geld in die anstehende Tarifrunde zu gehen, wobei in der Tarifkommission auch höhere Zahlen genannt wurden. Basis der Empfehlung der 80 Tarifkommissionsmitglieder an den IG Metall-Vorstand sind erste Meinungsbilder aus den niedersächsischen Betrieben. Entlang der Empfehlung werden die Diskussionen in den Betrieben fortgesetzt. Der IG Metall-Vorstand wird am 7. Februar die bundesweiten Diskussionen bündeln und eine Emp-fehlung an alle Tarifkommissionen aussprechen. Die IG Metall-Tarifkommission beschließt die Entgeltforderung am 23. Februar.
TARIFRUNDE METALL- UND ELEKTROINDUSTRIE SACHSEN-ANHALT
Sachsen-Anhalt: IG Metall-Tarifkommission empfiehlt Entgeltforderung um die 6,5 Prozent
Hannover – Die IG Metall-Tarifkommission für die Metall- und Elektroindustrie Sachsen-Anhalt empfiehlt, mit einer Forderung um die 6,5 Prozent mehr Geld in die anstehende Tarifrunde zu gehen, wobei in der Tarifkommission auch höhere Zahlen genannt wurden. Basis der Empfehlung der Tarifkommission an den IG Metall-Vorstand sind erste Meinungsbilder aus den Betrieben in Sachsen-Anhalt. Entlang der Empfehlung werden die Diskussionen in den Betrieben fortgesetzt. Der IG Metall-Vorstand wird am 7. Februar die bundesweiten Diskussionen bündeln und eine Empfehlung an alle Tarifkom-missionen aussprechen. Die IG Metall-Tarifkommission beschließt die Entgeltforderung schließlich am 23. Februar.
TARIFRUNDE VOLKSWAGEN
IG Metall-Tarifkommission empfiehlt Entgeltforderung von 6,5 Prozent
Hannover – Die Diskussion über die Höhe der Entgeltforderung in den anstehenden Tarifrunden bei Volkswagen, der VW-Bank und bei den Volkswagen-Töchtern läuft seit Anfang des Jahres und wird bis zum 23. Februar andauern.
ZWEITE TARIFVERHANDLUNG METALL- UND ELEKTROINDUSTRIE NIEDERSACHSEN
Arbeitgeber lehnen unbefristete Übernahme Ausgebildeter strikt ab
Hannover – In der zweiten Verhandlung über die qualitativen Themen der Tarifrunde für die Metall- und Elektroindustrie Niedersachsen konnte keine Annäherung erzielt werden. Die Arbeitgeber lehnen die von der IG Metall geforderte unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und faire Regelungen der Leiharbeit weiterhin strikt ab. Bezüglich der von der IG Metall geforderten Einstiegsqualifizierung für förderungsbedürftige Jugendliche, signalisierten die Arbeitgeber in den Verhandlungen eine Bereitschaft zur Einigung. Ähnlich unkonkret verhielten sie sich auch in der Frage des geforderten Tarifvertrages für junge Menschen, die eine Ausbildung mit einem Studium verbinden.
IG METALL NIEDERSACHSEN
Gegen den Trend: IG Metall in Niedersachsen wächst und wird jünger
Hannover – Die IG Metall in Niedersachsen kann erneut auf ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr zurückblicken: 2011 traten 13.828 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in die IG Metall ein. 30 Prozent der neuen Mitglieder gehören der jungen Generation an. Berücksichtigt man die Sterbefälle, fällt die Jahresbilanz 2011 ebenfalls positiv aus: Die Zahl der niedersächsischen IG Metall-Mitglieder nahm um 2,4 Prozent zu und betrug zum Jahresende 235.811. Insgesamt vertritt die IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt 270.101 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Im gesamten Bezirk Nieder-sachsen und Sachsen-Anhalt verzeichnet die IG Metall abzüglich der Sterbefälle einen Mitgliederzuwachs von 2 Prozent.







