TARIFVERTRAG
Überbetriebliche Beschäftigungssicherung für tarifgebundene Betriebe vereinbart: Tarifliche Nachbarschaftshilfe von Hannoveraner Betrieben möglich
Hannover - Die IG Metall setzt überbetriebliche Beschäftigungssicherung für tarifgebundene Betriebe durch. Von dem am heutigen Montag im Hannoverschen Rathaus zwischen NiedersachsenMetall und IG Metall unterzeichneten Tarifvertrag zur Überlassung von Arbeitnehmern profitieren insgesamt rund 9.000 Beschäftigte in 9 tarifgebundenen Betrieben in der Region Hannover. Drei weitere haben ihre Teilnahme zugesagt. Auf der Grundlage der tariflichen Vereinbarung können mögliche Auftragseinbrüche durch die wechselseitige Überlassung von Beschäftigten abgefedert werden. Dabei gibt es keine arbeitsvertragliche Veränderung, lediglich für eine gemeinsam festgelegte Zeitdauer ändert sich der Arbeitsort.
FACHKRÄFTEPAKT FÜR SACHSEN-ANHALT
Meine: „Tarifgebundene Betriebe haben im Wettbewerb um Fachkräfte Vorteile“
Magdeburg – Die IG Metall begrüßt die Unterzeichnung des nachgebesserten Fachkräftepaktes für Sachsen-Anhalt. Vom Fachkräftepakt profitieren Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen: „Die guten Tarifverträge der IG Metall garantieren den Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben anständige Entgelte. Die Zeit der schlechten Bezahlung ist vorbei. Die tarifgebundenen Betriebe können junge engagierte Fachkräfte im Betrieb halten. Die Betriebe haben im Wettbewerb um Fachkräfte einen klaren Vorteil: Mit der Tarifbindung verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gegenüber der Konkurrenz,“ so Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, am heutigen Donnerstag.
TARIFERGEBNIS KFZ-HANDWERK
Tarifergebnis für die Beschäftigten des Kfz-Handwerks erzielt
Hannover – Die IG Metall hat mit beiden Arbeitgeberverbänden des Kfz-Handwerks in Niedersachsen ein verbindliches Tarifergebnis erzielt: Der Tarifvertrag sieht bei einer Laufzeit von 24 Monaten Entgeltsteigerungen von insgesamt 4,3 Prozent vor. Der Entgeltrahmentarifvertrag endet am 30. April 2012.
Fachkräftepakt für Sachsen-Anhalt greift zu kurz: Hartmut Meine schlägt Thüringer Modell zur Tarifbindung vor
Magdeburg - Aufgrund des demografischen Wandels wird zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt gefährdet. Um dem massiven Fachkräftemangel entgegenzuwirken, plant die Landesregierung einen von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Landesregierung getragenen ‚Fachkräftepakt für Sachsen-Anhalt’. IG Metall und DGB schlagen vor, sich dabei ein Beispiel an der Thüringer-Initiative ‚Eine soziale Gesellschaft braucht starke Tarifpartner’ zu nehmen, die von Arbeitgebern und Gewerkschaften in Thüringen sowie der CDU-SPD-Landesregierung gemeinsam gestartet worden ist. Darin sprechen sich alle Beteiligten für eine Erhöhung der Tarifbindung und eine Entlohnung gemäß den Tarifverträgen aus.
SACHSEN-ANHALT
IG Metall führt mit Parteien in Sachsen-Anhalt Gespräche
Magdeburg – Die IG Metall führt im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im Frühjahr 2011 Gespräche mit Vertretern der Parteien Die Linke, CDU und SPD. Im Zentrum des Meinungsaustausches stehen Konsequenzen aus der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, der drohende Fachkräftemangel sowie arbeitsmarktpolitische Fragen. Zunächst fand ein Gespräch mit der Landtagsfraktion Die Linke am heutigen Mittwoch (2. Juni) in Magdeburg statt.






