IG Metall Niedersachsen/Sachsen-Anhalt: News
NIEDERSACHSENAUFRUF GEGEN ATOMKRAFT
Hannover – Sechs niedersächsische Gewerkschafter und Politiker fordern mit ihrem ‚Niedersachsenaufruf gegen Atomkraft’ den Ausstieg aus der Atomenergie und unterstützen den Anti-Atom-Treck nach Berlin.
An den Börsen werden bereits Wetten auf eine Renaissance der Atomenergie nach der Bundestagswahl am 27. September abgeschlossen. Dabei versinke Niedersachsen im Atommüll. „Gorleben, Asse und Schacht Konrad sind genug. Wir wollen nicht länger das Atomklo der Republik sein. Der Ausstieg aus der Atomenergie ist längst überfällig“, so Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.
Der Anti-Atom-Treck nach Berlin ist ein klares Zeichen gegen die Nutzung der Atomenergie und die ungeklärte Entsorgung des strahlenden Mülls an die Politik in Berlin. Die Menschen wollen den Ausstieg aus der Atomenergie und den Umstieg auf regenerative Energien. „Die Atomenergie ist eine rückwärtsgewandte und veraltete Technologie. Es bedarf eines Umdenkens und innovativer Ideen zur Stärkung der erneuerbaren Energien.“
In Frankfurt und Berlin finden am kommenden Samstag zwei Großveranstaltungen statt. In Frankfurt werden mehr als 50.000 Metallerinnen und Metaller für eine andere Politik ein Zeichen setzen. In Berlin gehen Menschen auf die Straße, um gegen die Nutzung der Atomenergie zu demonstrieren. Es wird wechselseitige Botschaften geben:
Berthold Huber, 1. Vorsitzender der IG Metall, wird aus Frankfurt an die Teilnehmenden in Berlin eine Botschaft richten und ein Vertreter der Atomkraftgegner an die Metallerinnen und Metaller in Frankfurt. „Die Politik ist gut beraten, die auf den beiden Veranstaltungen formulierten Forderungen der Menschen vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahl ernst zu nehmen,“ so Hartmut Meine.
Presseinformation Nr. 47/2009
Weitere Informationen siehe Flugblatt:
- Dateien:
20090903_FB_Aufruf_AntiAK_.pdf







