Hannover – In Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben am heutigen Dienstag rund 8.000 Beschäftigte aus 60 Betrieben der Metall- und Elektroindustrie an Warnstreiks teilgenommen. So beteiligten sich beispielsweise die Beschäftigten von Bosch, Lenze, Alcoa, KSM und Wabco, sowie Metallerinnen und Metaller von Siemens, Volkswagen Osnabrück, KME Germany, dem Lüneburger Eisenwerk, von Hay Speed Umformtechnik und Komatsu Hanomag an Warnstreiks.
Magdeburg – Die vierte Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt ist am heutigen Montag ohne Ergebnis beendet worden. Die Arbeitgeber waren nicht bereit, einen weiteren Verhandlungstermin mit der IG Metall zu vereinbaren.
Hannover – Mehr als 28.000 Beschäftigte aus 160 Betrieben in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben sich bisher an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligt.
Hannover – Das Verhalten der Arbeitgeber in der 4. Verhandlungsrunde bezeichnete Hartmut Meine, Bezirksleiter und IG Metall-Verhandlungsführer, als empörend. „Anstatt konstruktiv zu verhandeln, haben die Arbeitgeber nichts substanziell Neues gesagt und verweigern einen weiteren Verhandlungstermin. Ein ungeheuerlicher Vorgang, der die Metallerinnen und Metaller zur Ausweitung der Warnstreiks zwingt. Die Uhr tickt,“ betonte Meine. „In der Woche vor Pfingsten muss es zu einem Ergebnis kommen, sonst drohen Urabstimmung und Streik.“
Salzgitter – In der ersten Tarifverhandlung für die rund 97.000 Volkswagen-Beschäftigten und rund 5.000 Beschäftigten der Financial Services hat die IG Metall ihre Forderung nach 6,5 Prozent mehr Geld für 12 Monate gegenüber dem Management von Volkswagen begründet. Die Unternehmensseite legte kein Angebot vor. Die zweite Tarifverhandlung findet am 25. Mai in Hannover statt.