Gleiche Arbeit, gleiches Geld? Nicht für Klaus und Inge. Sie sind von Arbeitgeber Sturm ausgeliehen. Das bedeutet: 40 Prozent weniger Lohn. Und das ist noch nicht alles: Weil Herr Sturm sie vielleicht schon bald nicht mehr benötigt, können sie kaum langfristig planen. Wie Leiharbeit funktioniert und wie sie die IG Metall fair regeln will - das zeigt unser Video.
Magdeburg – Die Arbeits- und Leistungsbedingungen der Beschäftigten in Sachsen-Anhalt sind immer noch deutlich schlechter als in den westlichen Bundesländern. Ein Großteil der Arbeitgeber setzt offenbar weiterhin auf Niedriglöhne und prekäre Arbeitsverhältnisse, so das Ergebnis der repräsentativen Beschäftigtenbefragung.
Salzgitter – IG Metall und Betriebsrat haben erfolgreich die Ausgliederung des Logistikbereichs von MAN Truck and Bus verhindert. Die ursprünglichen Planungen von MAN wurden durchkreuzt, zumal sie rechtswidrig waren, da MAN den bestehenden Standort- und Beschäftigungssicherungstarifvertrag gebrochen hatte. Die rund 120 Beschäftigten der Logistik GmbH erhalten zum 1. Juli 2012 einen Arbeitsvertrag bei MAN Truck and Bus in Salzgitter. Die bestehende Logistik GmbH wird zum 1. Januar 2013 aufgelöst. Damit konnte der seit 2010 bestehende Konflikt erfolgreich beendet werden.
Hannover – Die IG Metall-Tarifkommissionen für das Kfz-Handwerk in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben die Forderung für die anstehende Kfz-Tarifrunde beschlossen. Die IG Metall fordert für rund 56.000 Beschäftigte des Kfz-Handwerks 6 Prozent mehr Geld. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen.
Hannover – Die von der Bundesregierung geplante Absenkung der Mindestverdienstgrenzen für Nicht-EU-Bürger ist als Maßnahme gegen den drohenden Fachkräftemangel völlig ungeeignet. „Die geplante Absenkung der Mindestverdienstgrenze für Ingenieure auf 33.000 Euro Jahresentgelt untergräbt massiv die tariflichen Standards und löst nicht das Problem des Ingenieurmangels,“ kritisiert Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt.