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TARIFRUNDE METALL- UND ELEKTROINDUSTRIE

IG Metall-Tarifkommission beschließt vorgezogene Tarifverhandlungen zu qualitativen Themen

Hannover – Die IG Metall-Tarifkommission hat den Fahrplan der anstehenden Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Niedersachsen am heutigen Donnerstag beschlossen:

Nach mehreren Sondierungsgesprächen mit NiedersachsenMetall wird die IG Metall bereits im Januar 2012 in konkrete Verhandlungen über die qualitativen Themen der Tarifrunde einsteigen. Die erste Tarifverhandlung über die qualitativen Themen findet am 13. Januar 2012 in Hannover statt. Darin wird es um die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten, tarifliche Regelungen zur Einstiegsqualifizierung für benachteiligte Jugendliche und tarifliche Regelungen zur Leiharbeit gehen. Zudem will die IG Metall mit den Arbeitgebern auch über einen Tarifvertrag für Studierende im Praxisverbund sprechen. Über die Höhe des Entgeltes wird erst im März verhandelt werden.

 

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15.12.2011
 

BEFRAGUNG DER IG METALL IN SACHSEN-ANHALT

Arbeitgeber beklagen Fachkräftemangel – Übernehmen 66 Prozent der Ausgebildeten aber nur befristet

Magdeburg – Eine Befragung der IG Metall zur Ausbildungs- und Übernahmesituation in den 30 wichtigsten Ausbildungsbetrieben der Metall- und Elektroindustrie in Sachsen-Anhalt bestätigt die prekäre Lage der jungen Generation: Von rund 130 Jugendlichen, die in Sachsen-Anhalt 2011 ihre Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie abschließen, erhalten trotz Fachkräftemangels 66 Prozent lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag oder werden gar nicht übernommen. Nur 33 Prozent der Ausgebildeten werden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Das Ergebnis der Befragung in den 30 wichtigsten Ausbildungsbetrieben belegt den dringenden Handlungsbedarf in Sachsen-Anhalt, der von den Arbeitgebern immer noch geleugnet wird.

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13.12.2011
 

LANDESVERGABEGESETZ SACHSEN-ANHALT

Hartmut Meine: Geplantes Vergabegesetz greift zu kurz

Magdeburg – Das von der CDU-geführten Landesregierung geplante Landesvergabegesetz greift aus Sicht der DGB-Gewerkschaften zu kurz. Aus Steuergeldern finanzierte öffentliche Aufträge müssen die Arbeits- und Leistungsbedingungen in den Betrieben Sachsen-Anhalts berücksichtigen. „Es ist nicht länger hinzunehmen, dass beispielsweise Handwerksbetriebe oder Verkehrsunternehmen Dumpinglöhne zahlen. Ein öffentlicher Auftrag darf nur an Betriebe vergeben werden, wenn die Tarifverträge der Gewerkschaften eingehalten und die Mitbestimmungsrechte der Beschäftigten akzeptiert sind. Als Mindestlohn müssen die Betriebe ein Stundenentgelt von 8,50 Euro akzeptieren. Arbeitgeber, die das ablehnen dürfen keine öffentlichen Aufträge mehr erhalten,“ forderte Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt und Landesvorstandsmitglied des DGB in Sachsen-Anhalt.

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07.12.2011
 

BEFRAGUNG DER IG METALL IN NIEDERSACHSEN

Trotz Fachkräftemangel: 75 Prozent der Ausgebildeten werden nur befristet übernommen

Hannover – Eine flächendeckende Befragung der IG Metall zur Ausbildungs- und Übernahmesituation in den 96 niedersächsischen Ausbildungsbetrieben der Metall- und Elektroindustrie bestätigt die prekäre Lage der jungen Generation: Von rund 800 Jugendlichen, die in Niedersachsen 2011 ihre Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie abschließen, erhalten trotz Fachkräftemangels 75 Prozent lediglich einen befristeten Arbeitsvertrag oder werden gar nicht übernommen. Nur 25 Prozent der Ausgebildeten werden in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Das Ergebnis der flächendeckenden Befragung belegt dringenden Handlungsbedarf, der von den Arbeitgebern geleugnet wird.

News, Jugend, Presseinfos, Tarif
07.12.2011
 

RUND 1.000 JUGENDLICHE GEHEN FÜR DIE UNBEFRISTETE ÜBERNAHME AUF DIE STRASSE

Hartmut Meine: “Es muss Schluss sein mit Befristungen.“

Jugendliche protestieren in Salzgitter für Übernahme nach der Ausbildung

Salzgitter – Rund 1.000 Jugendliche sind am heutigen Dienstag für die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung in Salzgitter auf die Straße gegangen. Auszubildende der Firmen Alstom, Bosch, Funkwerk, MAN, Meyer, SMAG, Voith, VPS Salzgitter, Stoll sowie der Salzgitter Service und Technik forderten verlässliche Ausbildungs- und Berufsperspektiven und ein Ende der prekären Arbeitsverhältnisse. Dabei wurden sie von Auszubildenden von Volkswagen unterstützt.

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06.12.2011
 

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