Hannover - Parallel zu den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beginnen die Tarifverhandlungen mit Volkswagen. Die erste Verhandlung findet am 8. Mai, einen Tag vor der 4. Tarifverhandlung mit NiedersachsenMetall, in Salzgitter statt.
Im gesamten Bezirk waren heute ca. 5.500 Beschäftigte aus 35 Betrieben im Warnstreik. Darunter waren in Hannover 1.500 Beschäftigte aus 13 Betrieben, 800 bei KME in Osnabrück und bei Kranbau Köthen haben rund 90 Beschäftigte am Warnstreik teilgenommen.
Auf der Maikundgebung in Hildesheim hat der Bezirksleiter der IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt ein Ende des neoliberalen Dogmas gefordert. Meine sagte: "Wir können die Wirtschaft nicht allein dem Markt überlassen, wie es uns die FDP und viele andere Neoliberale jahrelang gepredigt haben. Das Wirtschaftssystem muss demokratisch organisiert werden. Wir brauchen mehr Demokratie in der Wirtschaft."
Hannover – Rund 1.700 Beschäftigte in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt haben sich bisher an den Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie beteiligt. Bis zur 4. Tarifverhandlung mit den Arbeitgebern in Niedersachsen am 9. Mai wird es weitere Warnstreiks in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt geben. „Die Arbeitgeber können sich auf eine massive Warnstreikwelle einstellen, die sie mit ihrem unzureichenden Angebot und ihrer Verzögerungstaktik selbst zu verantworten haben,“ kündigte Hartmut Meine, IG Metall-Bezirksleiter für Niedersachsen und Sachsen-Anhalt am heutigen Mittwoch an.
Klägliche 3 Prozent für 14 Monate: Das Magerangebot der Arbeitgeber für die Metall- und Eleketroindustrie treibt die Beschäftigten auf die Straße. In mehreren Betrieben in Niedersachsen hat es deshalb direkt nach dem Ende der Friedenspflicht Mitternachtswarnstreiks gegeben, an denen sich insgesamt rund 500 Beschäftigte beteiligten.