Hannover – IG Metall und Unternehmensverband des Kraftfahrzeuggewerbes Niedersachsen-Bremen haben nach fünfstündiger Tarifverhandlung am heutigen Montag (10. Mai) in Hannover einen Verhandlungsstand erzielt. Beide Seiten sind sich einig, dass der anstehende Strukturwandel im Kfz-Handwerk sozialverträglich gestaltet werden muss. Hierzu soll eine branchenweite Niedersächsische Transfergesellschaft für Kfz-Beschäftigte (NTK) zum 1. Juli 2010 gegründet werden. Davon profitieren sowohl Beschäftigte als auch tarifgebundene Betriebe in Niedersachsen und Bremen. Ziel der branchenweiten NTK ist es, den Beschäftigten Qualifizierungsmaßnahmen anzubieten und die Arbeitnehmer bei der Arbeitsplatzsuche zu unterstützen.
Hannover - Die IG Metall fordert für die rund 39.000 Beschäftigten in 3.400 Betrieben der Kfz-Branche in Niedersachsen und Bremen neben Entgeltsteigerungen beschäftigungssichernde Maßnahmen, so der mit überwiegender Mehrheit gefasste Beschluss der 61 Tarifkommissionsmitglieder für das Kfz-Handwerk.
Magdeburg / Möckern – Die IG Metall hat für die Beschäftigten im Kfz-Handwerk in Sachsen-Anhalt Entgeltsteigerung von insgesamt 2,7 Prozent und eine Erhöhung des Urlaubsgeldes durchgesetzt.
Die IG Metall hat ihr Forderungspaket aufgestellt: Zum 1. Januar 2010 sollen die Entgelte um 3.9 Prozent steigen. Die IG Metall fordert eine Mindesterhöhung der Entgelte um 60 Euro. Davon sollen vor allem die unteren Entgeltgruppen profitieren. Für Auszubildende wird eine Erhöhung der Vergütungen um 30 Euro angestrebt. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 12 Monate betragen.
Die Entgelte für die rund 18.000 Beschäftigten des Metall verarbeitenden Handwerks steigen um 3,4 Prozent. Die Entgelte werden in zwei Schritten angehoben: Zum 1. Januar 2010 steigen sie um 2,4 Prozent und zum 1. Januar 2011 um weitere 1 Prozent.