Meldungsarchiv
VOLKSWAGEN-TOCHTER AUTO 5000
Tarifergebnis aus Metallindustrie übertragen
Wolfsburg. - 30.06.2006 IG Metall und Auto 5000 haben sich gestern (Donnerstag, 29. Juni) auf ein Verhandlungsergebnis für die Volkswagen-Tochter geeinigt. Danach erhalten die rund 3.800 Beschäftigten von Auto 5000 ab dem 1. Juli diesen Jahres wie in der Metallindustrie Einkommenserhöhungen in Höhe von drei Prozent und eine Einmalzahlung in Höhe von 310 Euro für die Monate April, Mai und Juni. Die Vereinbarung läuft bis zum 30. April 2007. Zum 1. April 2007 zahlt das Unternehmen jedem Beschäftigten einen Rentenbaustein in Höhe von monatlich 27 Euro zur zusätzlichen individuellen Altersvorsorge. Mit der Forderung nach Ausweitung der pauschalen Wochenendarbeit konnte sich das Unternehmen nicht durchsetzen. Zur weiteren flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit wird unter anderem der Korridor für die Arbeitszeitkonten von bisher plus 200 auf plus/ minus 400 Stunden ausgeweitet. Die Verhandlungen erstreckten sich über zwei Tage und dauerten insgesamt mehr als 25 Stunden.
MEHR GELD FÜR LEIHARBEITER
IG Metall fordert bessere Arbeitsbedingungen
Die IG Metall nimmt das Thema Leiharbeit ins Visier: Die Leiharbeiter bei VW sollen besser bezahlt werden. Ihre Anzahl soll auf maximal vier Prozent der VW-Belegschaft begrenzt werden. Nach der Sommerpause will die IG Metall mit VW verhandeln.
TARIFRUNDE HOLZ UND KUNSTSTOFF
400 Beschäftigte demonstrierten gegen eine Verlängerung der Arbeitszeit
400 Beschäftigte aus 42 Betrieben demonstrierten anlässlich der ersten Tarifverhandlung für die rund 66.000 Beschäftigten der Holz und Kunststoff verarbeitende Industrie in Niedersachsen/Bremen und Westfalen-Lippe.
DIE ZEIT IST REIF
IG Metall will Auto 5000 zu VW überführen
Die IG Metall schreitet voran: Gleich nach den Sommerferien will die IG Metall mit VW Verhandlungen aufnehmen. Grund: Die IG Metall will die Beschäftigten von Auto 5000 bis spätestens Ende des Jahres 2008 zu VW überführen.
IG Metall: Tarifvertrag verbessert Ausbildungschancen für junge Menschen
Auf Druck der IG Metall wurde ein Tarifvertrag abgeschlossen, der die Arbeitgeber verpflichtet, jährlich 1.000 Ausbildungsplätze in der Metall- und Elektroindustrie zu schaffen. Zudem sind Ausgebildete von den Unternehmen für mindestens ein Jahr zu übernehmen. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen über die Fortführung der Tarifverträge Beschäftigungssicherung und Standortsicherung am heutigen Montag in Hannover.







